Über mich

Hi, mein Name ist Donatella und ich komme ursprünglich aus Mailand.
Mit 22 Jahren hat mich die Liebe nach Deutschland geführt. Aus diesem großen Schritt wurde nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch die Familie, die mich bis heute begleitet.
Viele Jahre war ich damit beschäftigt, den unterschiedlichen Anforderungen des Lebens gerecht zu werden. Beruf, Familie, Alltag. Nach außen funktionierte vieles.
Gleichzeitig wurden die Fragen immer leiser, die eigentlich wichtig gewesen wären:
Was tut mir gut?
Was brauche ich wirklich?
Wie möchte ich mein Leben gestalten?
Irgendwann merkte ich, dass ich mich selbst dabei aus den Augen verloren hatte.
Ich war oft müde, erschöpft und unzufrieden. Und irgendwann zeigte mir auch mein Körper, dass etwas nicht stimmte.
In dieser Zeit beschäftigte ich mich immer mehr mit Themen, die mich nicht losließen.
Je mehr ich mich damit auseinandersetzte, desto größer wurde mein Interesse an Gesundheit und den Zusammenhängen zwischen Körper und Wohlbefinden.
Yoga, Meditation und besonders die Traditionelle Chinesische Medizin haben mich schon lange fasziniert.
Mit Qigong begegnete mir schließlich etwas, das all diese Themen auf eine ganz natürliche Weise miteinander verbunden hat.
Doch am Ende war es nicht dieser Gedanke, der mich begeistert hat.
Vielmehr war da ein Gefühl, das ich nicht richtig beschreiben konnte.
Die Bewegungen waren ungewohnt. Und trotzdem fühlten sie sich gut an.
Ich wusste nicht genau, warum.
Aber ich spürte, dass ich mehr davon erfahren wollte.
Also blieb ich dran.
Irgendwann wurde Qigong einfach ein Teil meines Lebens.
Nicht weil plötzlich alles besser wurde. Und auch nicht, weil von einem Tag auf den anderen alles klar war.
Im Gegenteil.
Auch heute gibt es Zeiten, in denen ich mich im Tun verliere. Zeiten, in denen ich zu viel will, alles möglichst schnell erledigen möchte oder mich so sehr auf ein Ziel konzentriere, dass ich alles andere ausblende.
Manchmal merke ich es noch immer erst später. Aber früher als noch vor einigen Jahren.
Gerade in solchen Momenten nehme ich mir bewusst Zeit für mich.
Wenn ich die Augen schließe und mit Qigong beginne, wird alles um mich herum etwas leiser. Für einen Moment spielen To-do-Listen, Erwartungen und das Morgen keine Rolle mehr.
Dann wird vieles wieder klarer.
Ich merke wieder besser, wie es mir eigentlich geht.
Für mich zeigt der Körper oft früher als der Kopf, wenn etwas nicht stimmt.
Oft überhören wir diese Signale leicht. Dabei sind sie die ganze Zeit da.
Gerade an Tagen, an denen ich erschöpft bin. An Tagen, an denen ich zweifle. Oder wenn das Leben sich wieder einmal eher nach Auf und Ab anfühlt als nach Balance.
Dann erinnere ich mich daran, langsamer zu werden und wieder bei dem anzufangen, was gerade vor mir liegt.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum mir diese Arbeit so am Herzen liegt.
Ich kenne nicht alle Antworten.
Aber ich erlebe immer wieder, dass wir nicht ständig etwas erreichen, verändern oder verstehen müssen.
Manchmal genügt es, offen zu sein für das, was gerade da ist.
Ohne Erwartungen. Ohne Druck.
Und oft entsteht genau dort etwas, womit wir vorher gar nicht gerechnet hätten.
